Erinnerungen der Krimdeutschen: Sprachliche und kulturologische Beobachtungen // Jahrbuch der Internationalen Assoziation zur Erforschung der Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen. 2016. – Nr. 2. – S. 193–203.
VERLEGER, ERSCHEINUNGSJAHR: SPb, 2016
SPRACHE(N): Russisch
MATERIALART: Artikel
BIBLIOGRAFISCHE BESCHREIBUNG: Erinnerungen der Krimdeutschen: Sprachliche und kulturologische Beobachtungen / V.B. Merkur’eva // Jahrbuch der Internationalen Assoziation zur Erforschung der Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen. 2016. – Nr. 2. – S. 193–203.
In Erinnerungen von Krimdeutschen wird die Sprachsituation der Deutschen auf der Halbinsel bis zu ihrer Deportation im Jahre 1941 beschrieben. Die Verfasser widmen den Fragen der Semantisierung der russischen Lexeme ihre besondere Aufmerksamkeit. Sie versehen sie mit den deutschen Äquivalenten und diese mit den russischen. Auf die gleiche Weise werden während der Darlegung der Erinnerungen die tatarischen Ausdrücke behandelt. Darin werden einige interessante, die Krimtataren aus kulturologischer Sicht charakterisierende Momente angeführt. Die Sprache der Erinnerungen wird auch aus stilistischer Sicht analysiert. Die Verfasser der Erinnerungen gehen dabei sehr einfallsreich vor und benutzen Personifizierungen, Leitmotive, Allusionen usw. Die Erinnerungen der Krimtataren sind talentiert geschrieben, ihre Sprache ist ein Beispiel für künstlerisches Schaffen.
Lesesaal des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur im Deutsch-Russischen Haus Moskau
Sachgruppe: Sammelbänder wissenschaftlicher Konferenzen
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