PERSON(EN): Rauschenbach B.V.
Postskriptum: Memoiren von Boris Rauschenbach (Postskriptum: rukopis’)
VERLEGER, ERSCHEINUNGSJAHR: M.: Ros. gos. b-ka, izd-vo Paschkow Dom, 1999
UMFANG/FORMAT: 216 s.: il.
SPRACHE(N): Russisch
ISBN: 5-7510-0189-3
MATERIALART: Manuskript
BIBLIOGRAFISCHE BESCHREIBUNG: Postskriptum: Memoiren von Boris Rauschenbach (Postskriptum: rukopis’) / Lit. zap. Inny Sergeevoj. — M.: Ros. gos. b-ka, izd-vo "Paškov dom", 1999. — 216 s.: il. ISBN 5-7510-0189-3
Seine Memoiren schrieb der berühmte russlanddeutsche Wissenschaftler Boris Rauschenbach spontan und aus dem Gefühl heraus. Was sich heute darin wiederfinden lässt, ist so vielseitig wie das Leben des Akademikers, Mitglieds der Russischen Akademie der Wissenschaften, Preisträgers des Lenin- und Demidow-Preises und Helden der sozialistischen Arbeit. Alltägliche Begebenheiten, biographische Ereignisse, die sowohl von Liebe, Zwangsarbeitslager, Weltraumforschung, theoretischen Aushandlungen zur Kunstwissenschaft als auch von philosophischen Überlegungen zu unserer Gesellschaft, Zar Peter I. und seinen Reformen, dem modernen und antiken Orient, Problemen des russischen und internationalen Ausbildungssystems, sowie Nationalismus und Nationalsozialismus handeln - all diese Themen werden in Boris Rauschenbachs Werk aufgegriffen und spiegeln zu einem gewissen Grad dessen bewegtes Leben wider. Das Buch zeichnet sich durch eine erstaunliche Vertraulichkeit und Offenheit eines ansonsten eher verschlossenen und in sich gekehrten Menschen aus. Jeder, der sich des Buches annimmt, wird, berührt von dessen Inhalt, etwas Neues für sich gewinnen und dazu lernen können, auch wenn der Autor nicht immer von einem unbeschwerten, im Endeffekt jedoch glücklichen Schicksal spricht. „Einige Leser", so Boris Rauschenbach, „könnten der falschen Annahme erliegen, dass ich in meinem Buch „Postskriptum“ Abschied vom Leben nehmen würde...nein, ganz im Gegenteil! Kenner und Liebhaber des Briefromangenres wissen, dass man darin die wichtigsten Aspekte, die größten Ziele festhält, die bislang keinen Ausdruck fanden. In meinem Buch „Postskriptum“ berichte ich über meine Person und aus meinem Leben, ....darüber, was noch nicht bekannt ist...“.
